Angebote zu "Star" (19 Treffer)

Various - That´ll Flat Git It! - Vol.26 - Rocka...
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1-CD mit 55-seitigem Booklet, 30 Einzeltitel. Spieldauer ca. 66 Minuten. Rockabilly aus den Archiven von Four Star Records! Es gibt keine Nachkriegsgeschichte, die so verworren ist wie die von 4 Star Records. Das wichtigste Independent-Label an der Westküste der 1940er Jahre hätte ein Kraftwerk der Industrie sein können, wenn sein langjähriger Besitzer, Bill McCall, seine Songwriter und Künstler als alles andere als vertraglich gebundene Leibeigene behandelt hätte. Das Label wurde von Richard A.´Dick´ Nelson im August 1945 als Tochtergesellschaft seiner 1944 gegründeten Gilt-Edge Records gegründet. Four Star´´ war ein unwahrscheinlicher Name, weil er etwas weniger als fünf Sterne bezeichnete, was in der Regel Top-of-the-Line bedeutete. Nelson hatte mit Cecil Gants R&B-Hit I Wonder (siehe Bear Family´s Blowin´ The Fuse 1945 für die Story) einen Riesenerfolg erzielt, aber als er William A.´Bill´ McCall als großen Investor oder Käufer rekrutierte, hatte er Probleme. McCall hat angeblich $5.000 verbaut. Margaret Jones´ Biographie von Patsy Cline beschrieb McCall als einen kurzen, gepflegten Texaner mit schielenden Augen und einer Vorliebe für Kopfbedeckungen wie Barette und Stetsons. Er war Bergmann in Nevada und lieferte Flussspat und andere Mineralien an Plattenhersteller. Irgendwann gründete er in Los Angeles ein Mahlwerk, und mit Schellack und anderen Zutaten, die in der Plattenherstellung verwendet wurden, warb er für Platten, die er nachschleifen konnte. Er lieferte seine Mischung (mit so wenig Schellack wie möglich) an Gilt Edge und andere Pflanzen, bevor er eine Beteiligung an Gilt-Edge/4 Star erwarb. Als McCall 1946 Gilt-Edge/4 Star kaufte, wurde das Label täglich von Cliff McDonald und Don Pierce geführt und konzentrierte sich auf hispanische Veröffentlichungen. ´´Als Bill hereinkam, hatten wir ungefähr vierzig oder fünfzig Gläubiger und kein Geld, um sie zu bezahlen´´, sagte Pierce zu John Broven. ´´Sie riefen mich am Telefon an, und ich war kurz davor, einen Nervenzusammenbruch zu erleiden, um sie zu bezahlen oder aufzuhalten. Bill nahm mir das ab und ließ mich den Verkauf und die Produktion übernehmen.´´ McCall tyrannisierte seine Gläubiger dazu, Pennys auf dem Dollar zu akzeptieren, obwohl 4 Star eine laufende Operation war. Der Sitz des Unternehmens war 500 N. Western Ave. in Los Angeles, dann Larchmont Avenue in Pasadena und schließlich 305 South Fair Oaks Avenue in Pasadena. Ein Mini-Feature auf 4 Star in Billboard (1946) sagte: ´´Sollte Four Star einen Umsatzrückgang verzeichnen, von dem sie keine Spur zeigen, kann sich das Unternehmen immer an sein eigenes Mahlwerk wenden, um den Gewinn zu verjüngen. Das Unternehmen betreibt eine eigene Fabrik und fertigt Stempel für viele andere Etiketten als die eigenen und hat aus diesen kombinierten Aktivitäten eine Bruttoverkaufsmarke von 1.500.000 $ erreicht.´´ McCall und Nelson fehlten in der Liste der Offiziere des Unternehmens, die in dem Artikel zitiert wurden. Diese waren G. C. McDonald, Präsident; H. J. Scribner, Vizepräsident; Jerry Rolston, Sekretär; und Don Pierce, Schatzmeister. Zu diesem Zeitpunkt schien sich das Unternehmen auf seine neuen Pop- und Jazz-Signings zu konzentrieren, von denen keiner etwas bedeutete. Der erste große Hillbilly-Star auf 4 Star war T. Texas Tyler. Zuerst hat er auf anderen Labels schnell brechende Rekorde aufgenommen, in der Hoffnung, sie an Jukebox-Betreiber zu verkaufen, die die Originale nicht bekommen konnten. In Tyler aber hatte 4 Star einen echten Star, und schon bald war das Label überwiegend Country. Cliff McDonald verließ 4 Star, um Tyler zu leiten, während Pierce und McCall begannen, ihren Horizont zu erweitern und Beziehungen zu Pappy Daily in Houston und den Adelmans in Washington aufzubauen. Mit der Übernahme des Big Town-Labels von Bob Geddins verstärkte McCall auch seine Präsenz im R&B-Markt. Daily verteilte 4 Star und nahm Künstler wie Webb Pierce und Hank Locklin in Houston im Auftrag von 4 Star auf. ´´Er war so fantastisch darin, nicht nur Talente zu finden, sondern sie auch aufzunehmen´´, sagte Pierce. ´´Er schickte die Bänder rein und bestellte tausend Exemplare der Platte, dann ging er raus und verkaufte die Platte. Wie oft finden Sie einen Händler, der das macht?´´ Durch die Adelmans erwarb McCall Jimmy Dean, der mit Bummin´ Around ein Top-5-Land erzielte, und Patsy Cline. In diesen Jahren erkannten Pierce und McCall den Wert von Musikveröffentlichungen und erwarben eifrig Urheberrechte im Namen von 4

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Stand: 16.04.2019
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Bibi Johns - Vielleicht ein Leben lang
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1-CD mit 20-seitigem Booklet, 24 Einzeltitel. Spieldauer ca. 78 Minuten. Rechtzeitig zu Bibi Johns 70. Geburtstag am 21. Januar 1999 erschien die CD ´Vielleicht ein Leben lang´, die endlich ein Versäumnis der deutschen Schallplattenindustrie wettmacht, die mit Bibi Johns - einem ihrer groeßten Stars - nie ein künstlerisches Langspielplattenkonzept erarbeitet hat. Die Schlager brachten Geld; aber erst durch diese ´Geburtstags-CD´ wird die Branche beschämt feststellen müssen, dass ihr durch mangelnde Interesse wahrscheinlich so etwas wie die deutsche Barbara Streisand entgangen ist. Bibi Johns - die übrigens auch bezaubernde und überzeugende Songtexte schreibt - hat diese CD aus Aufnahmen, mit denen sie sich absolut identifiziert, zusammengestellt. Ausgefeilte Produktionen aus den sechziger und siebziger Jahren - vor allem aber Songs, die die Vielseitigkeit des Talentes und der künstlerischen Persönlichkeit Bibi Johns ´ endlich einmal im Zusammenhang darstellen.

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Stand: 19.02.2019
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Various - Beat - Hamburg Sound - Beatles, Beat ...
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1-CD-Album mit 34-seitigem Booklet, 30 Titel, Spielzeit 79:58 Minuten. The Hamburg Sound Beatles, Beat und Grosse Freiheit Von 1960 – 1970 entwickelte sich auf den Bühnen der Hamburger Clubs eine Musik, die als Merseybeat um die Welt ging, von vielen Beteiligten allerdings ´The Hamburg Sound´ genannt wurde. Natürlich war diese simple Mischung aus Rock ´n´ Roll und Skiffle ursprünglich Ende der 50er Jahre in den Coffee Bars von Soho und in den Liverpoolern Kellern und Kaschemmen entstanden, wo junge Amateurmusiker die Lieder ihrer Lieblingsinterpreten respektlos durcheinander wirbelten und sie mit schier unbezähmbarer Energie aus ihren Instrumenten herausprügelten. Den nötigen professionellen Schliff jedoch erhielten die jungen Bands und ihr Sound erst während der endlosen Hamburger Bühnen–Wochen und –Monate. 1960 kamen The Jets aus London mit Tony Sheridan an der Leadgitarre in den Kaiserkeller auf der Großen Freiheit. Tony wurde in den kommenden Jahren zum Vorbild einer ganzen Musikergeneration. Die Jets begeisterten die Hamburger Jugendlichen mit ihrer neuen, wilden Musik so sehr, daß die Band für den größeren Top Ten Club auf der Reeperbahn abgeworben wurden. Ihre Nachfolger im Kaiserkeller waren die blutjungen Beatles aus Liverpool, die auch bald ins Top Ten wechselten, um dort mit Sheridan Triumphe zu feiern und unter der Regie von Bert Kaempfert in der Harburger Friedrich-Ebert-Halle erste Schallplattenaufnahmen zu machen. Das alte Volkslied My Bonnie, gesungen von Tony Sheridan, wurde damals aufgenommen, ebenso wie John Lennons Interpretation des Titels Ain´t She Sweet. Im Top Ten absolvierten die Beatles 1961 die meisten Live–Auftritte ihrer gesamten Karriere, und bald waren sie die absoluten Publikumslieblinge. Es sprach sich auf St. Pauli herum, daß mit der neuen Musik Geld zu machen war, viel Geld. Am 13. April 1962 wurde im Hause Große Freiheit 39 im ehemaligen Stern-Kino der Star–Club eröffnet. Seinem Besitzer Manfred Weissleder war es gelungen, die Stars von St. Pauli für sein Geschäft zu gewinnen: Sheridan und die Beatles. Auch der Star–Club wurde sofort ein Riesenerfolg, zumal Weissleder zu seinen Lokalmatadoren auch immer wieder echte US-Stars verpflichtete, sozusagen die Urväter des neuen Sounds. Die Giganten des Rock ´n´ Roll gaben sich in seinem Club die Klinke in die Hand. Die wirklichen Säulen seines Geschäfts waren allerdings die Alltagsbands, die dort tagein tagaus zum Tanz aufspielten. Junge Kapellen aus England, vorwiegend aus Liverpool, die im Star–Club ihren eigenen Stil entwickelten. Nirgendwo auf der Welt gab es eine bessere ´Show–Akademie´ als in Weissleders ´Beatschuppen´. Mindestens drei Kapellen pro Nacht wechselten sich dort ab und konnten voneinander lernen. Außerdem gab es immer wieder hautnahen Kontakt zu den US-Stars, die ihren Schülern bereitwillig Tricks verrieten. Gene Vincent war einer der ersten Stars, die in der Großen Freiheit erschienen. Er trat dort wochenlang auf und verbrüderte sich mit Kollegen und Fans, die er durchaus auch mal zu Hause besuchte. John Lennon ließ sich zusammen mit seinem Idol fotografieren. Einige dieser Stamm-Bands blieben monate-, sogar jahrelang an der Elbe und bildeten so die Basis für den ´Hamburg Sound´. Aus der ehemals ´Freien und Barber-Stadt´ ( nach Chris Barber´s Jazz Band, die in den fünfziger Jahren in Hamburg außerordentlich populär war) wurde endgültig die ´Beat City´. Tanzclubs nach dem Vorbild von Top Ten und Star–Club schossen wie Pilze aus dem Boden. Nicht nur in Hamburg, sondern, parallel zum Erfolg der Beatles, bald überall in Europa und rund um den Globus. Hamburg blieb für ein paar Jahre der musikalische Mittelpunkt dieser Welt. Britische Gruppen kamen auf Verdacht in die Hansestadt, um möglichst ein Engagement im Star–Club zu ergattern. Nur wenige jedoch gelangten als ´Seiteneinsteiger´ in die professionell geführten heiligen Hallen. Die meisten landeten, wenn überhaupt, in den vielen anderen Hamburger Clubs oder im Umland, in Kiel, Eckernförde, Lüneburg: Überall gab es Clubs, und überall gab es Beat-Bands. Zu viele, mittlerweile auch deutsche. Die meisten Läden und Bands gab es in Hamburg, und die Schaltzentrale war der Star–Club; hierhin wurden immer wieder aktuelle Stars verpflichtet: so unterschiedliche Künstler wie Ray Charles und Jimi Hendrix, Chubby Checker und Vanilla Fudge und so weiter - sämtlich hervorragende Gastdozenten für die einheimischen Bands, die entweder bald selbst berühmt wurden oder zumindest immer

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Various - Das deutsche Chanson und seine Geschi...
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3-CD DigiPak (8-seitig) mit 180-seitigem Booklet, 76 Einzeltitel. Spieldauer ca. 249 Minuten. CD 4 - Die Goldenen Jahre, 1. Teil CD 5 - Die Goldenen Jahre, 2. Teil CD 6 - In dunklen Zeiten Das deutsche Chanson und seine Geschichte(n) - 100 Jahre Brettlkunst, ausgewählt und kommentiert von Walter Muffler Das Chanson, wie es vom Montmartre zu uns heruntergekommen ist, war ein Feuer, an dem der Bohemien sich den Rücken wärmte, jederzeit bereit, einen Scheit zu ergreifen und ihn als Brandfackel in die Palais zu schleudern. Wenn es in den Kreisen der ´´Vaterlandslosen´´, ´´Entwurzelten´´ so etwas wie Heimatkunst gibt, dann ist es das Chanson, das aus dem engen rauchgeschwärzten Kneipenwinkel kommt. (Walter Benjamin, 1929) Ausgerechnet aus dusteren Kneipenwinkeln erfolgt der Griff nach den Sternen: der moderne Starrummel fußt nicht zuletzt auf dem Chanson. Neuartige Medien machen seit Ende des 19. Jahrhunderts das Erlebnis von Gesang und Schauspiel unabhängig von der Anwesenheit des Künstlers, dessen Verklärung dadurch umso leichter fällt. Neben dem Stummfilm trägt vor allem die Schallplatte zu noch nie gekannter Verbreitung musikalischer und darstellerischer Werke bei, hinzu treten in den 1920er Jahren Rundfunk und Tonfilm. Überall erklingen aktuelle Chansons und werden zu Schlagern. So wie im 21. Jahrhundert die TV-Sender dem großen Publikum durch Fußballübertragungen hinterherjagen – und viel Geld dafür ausgeben –, so gelten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die populäre Musik und ihre Interpreten als Zugpferde für Film, Funk und Platte. ´´A star was born´´ – der verzückte Ausruf verkündet nicht nur das Erscheinen eines neuen Namens am Unterhaltungshimmel, er bedeutet damals auch die Geburt der Gattung Star selber, des Starwesens. Keine hundert Jahre später ist der Begriff durch inflationären Gebrauch ziemlich abgenutzt, einschlägige Fernsehformate wie ´Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!´ und ´Deutschland sucht den Superstar´ tragen kräftig dazu bei. Wenn Leute mit den fehlenden Attributen eines Stars dennoch als solcher firmieren, und nicht etwa als ´Starlet´ oder ´Sternchen´, werden auch marktschreierische Steigerungen wie ´Superstar´ und ´Megastar´ kaum noch ernst genommen. ´Echte´ Stars gibt es allerdings immer noch, genau wie damals in den Zwanzigern, den goldenen Jahren des deutschen Chansons. Wodurch es jede Menge Gelegenheiten gab zur ´´Ankündigung einer Chansonette´´, wie sie Erich Kästner seinerzeit in der zweiten Strophe seines Vortragsgedichtes formulierte: Sie kennt das Leben in jeder Fasson. Sie kennt es per Du und per Sie. Ihre Lieder passen in keinen Salon. Höchstens die Melodie. Das deutsche Chanson - CD-Album Serie von Bear Family Records Read more at: https://www.bear-family.de/bear-family/deutsche-serien/deutsche-chanson/ Copyright © Bear Family Records

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Roy Orbison - The Fastest Guitar Alive - Your C...
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(MGM/EMI) 10 Tracks von Roy Orbison 13 Tracks von Hank Williams JR. aus dem Original 1966 MGM Motion Picture Soundtrack. UK-Pressung. Fast seit seiner Gründung ist das Kino bestrebt, zeitgenössische musikalische Trends zu reflektieren und ein größeres Publikum zu erreichen - selbst die Tage des Stummfilms haben stumme Epen hervorgebracht. vollgepackt mit Legionen von verzweifelten Charlestonern! Kaum war der Tonfilm 1927 angekommen - mit einem Musical ´´The Jazz Singer´´ -, tauchte der Film in eine Fülle musikalischer Extravaganzen mit den singenden Idolen des Tages - ´´Show Of Show´´ ´´King Of Jazz´´ und ´´Hollywood Review´´, die alle Schlange standen, um ihre Spuren zu hinterlassen, bevor 1930 erschien. Kurzfilme mit vielen bemerkenswerten Talenten - vor allem aus dem Jazzbereich - wurden bereits 1925 gedreht - ein Beweis dafür, dass Popvideos nicht nur ein modernes Phänomen sind. Jede weitere Ära der populären Musik wurde - wenn auch selektiv - vom Film begeistert aufgenommen. Aber der Musikgeschmack ändert sich - und ein großer Teil des musikalischen Schatzes des Kinos ist nun bequem in das Reich der Nostalgie übergegangen. Viele der großen Vokalisten von gestern sind fast vergessen - und selbst für die wenigen, die einen legendären Status erreicht haben, ist es für die Jugend von heute immer noch schwierig, sie als etwas btit altmodisches und altes anzusehen. Fast unmöglich, für :nstance, für die jetzige Generation von Jugendlichen, sich Bing Crosby als´top of the pops´ vorzustellen - aber in Wirklichkeit war er es. Wenn man den musikalischen Trends folgt, sind stilistische Wendepunkte leicht zu erkennen - keiner ist auffälliger oder bedeutsamer als das plötzliche Aufkommen von Rock and Roll in den frühen fünfziger Jahren - die eigentliche Geburtsstunde der modernen Popmusik. Seitdem haben die Filme die Entwicklung des Pop - auch in dem Maße, wie sie den gelegentlich übermäßig sanitisierten Sänger zum Star machen - mitunter mit einer ganzen Reihe von Filmen, die ihren Talenten gewidmet sind, treu festgehalten - Elvis Presley, Frankie Avalon und Cliff Richard waren einige der glücklichen, akzeptablen Wenigen. Aber die Anfänge des Rock and Roll - die ersten dynamischen Tage - wären vielleicht nie von einer notorisch konservativen Filmindustrie eingefangen worden, wenn nicht der scharfe Eingriff eines Mannes - des armen Produzenten Sam Katzman. Sans Katzman erlernte sein Handwerk und verfeinerte die Fähigkeit, einen Penny in der Low-Budget-Welt der frühen fünfziger Jahre Action-Serien und Serien, darunter das Original´Superman´ und das Fernsehwerk´Jungle Jim´ mit Johnny Weismüller, zu knacken. Katzman hielt den Finger am Puls der Zeit und erkannte schnell die kommerziellen Möglichkeiten, die sich aus dem jüngsten Jugendwahn - dem plötzlichen Aufkommen der Rock and Roll-Musik von Bill Haley und den Comets - ergeben. Katzmans daraus resultierendes´Rock Around The Clock´ erschien 1956 und sorgte für Aufsehen - Unruhen, wann und wo immer es gezeigt wurde, und massenhaft wildes Tanzen in Kinogängen. Sam Katzman hatte die Geburt des Rock and Roll geschickt eingefangen und erfolgreich verpackt. Katzman ,sollte ein wachsames Auge auf die Entwicklung von Trends in der Populärkultur haben, aber im Laufe der Jahre wurden seine Jugendfilme seltener und billiger, obwohl zwei weitere interessante Filme - aus verschiedenen Gründen bemerkenswert - aus Katzmans Stall entstanden sind -´Your Cheatin´ Heart´ in 1964 und´The Fastest Guitar Alive´ in 1968. The Fastest Guitar Alive´ hat nur wegen der anhaltenden Popularität seines Stars - des mittlerweile legendären Roy Orbison - eine gewisse Bedeutung behalten. Die Handlung dieses fröhlichen, billig montierten, mäandrierenden Bürgerkriegswestern hat Orbison und Sammy Jackson als zwei unfähige konföderierte Spione, die es schaffen, ein Vermögen von der Regierung zu stehlen, nur um herauszufinden, dass sie das Geld heimlich ersetzen müssen, wenn der Krieg abrupt endet. Dieser enttäuschend gehandhabte Film hat einen einnehmenden Song-Score von Roy Orbison und Bill Dees, der die Handlung durch die Verdoppelung als narratives Mittel hinken lässt. Diese Songs sind nach wie vor das einzige zu rettende Gut von´The Fastest Guitar Alive´ - zehn´nnmbers, die wirklich ein inoffizielles Rip-Album darstellen, da sie nicht weniger als Roy Orbison repräsentieren. Sein einzigartiger Gesang trägt den Tag - Orchestrierungen und Chorbegleitung sind sparsam´´ und spärlich - Orbison braucht kaum mehr

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Stand: 07.06.2019
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Various - Country & Western Hit Parade - 1955 -...
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1-CD-Album deluxe mit 72-seitigem Booklet, 31 Tracks; Spieldauer: 80:29 Minuten. Dim Lights, Thick Smoke And Hillbilly Music 1955´. Country & Western Hit Parade 1955 Es war das Jahr, in dem sich alles zu ändern begann. Als sich die Musikhändler im Juli 1955 zu ihrem Jahreskongress versammelten, bemerkte einer der Hauptredner, dass ´´Vintage Years´´ vor uns liegen. Wie wahr für die gesamte Branche, aber wie hart für die Mainstream-Country-Musik hier gehört. Kritiker in den Fachzeitschriften stellten fest, dass immer mehr Künstler nach Elvis Presley und seinem ´´Tricktrillern´´, wie es von ´´Billboard´´ genannt wurde, einsteigen. Und machen Sie keinen Fehler, Elvis wurde immer noch als Country-Künstler angesehen. Er war immer noch auf einem Hillbilly-Tanz, dem Louisiana Hayride, und tourte immer noch überwiegend im Süden und Südwesten. Das meiste Interesse an der Akquisition seines Vertrages kam aus den Länderabteilungen der großen Plattenfirmen, und es war die Länderabteilung von RCA, die ihn im November 1955 von Sun Records erwarb. 1955 kam die Countrymusik schließlich regelmäßig ins Fernsehen. Tennessee Ernie Ford stand auf dem Tagesprogramm von NBC-TV, und ab dem 25. Januar 1955 wurde das Ozark Jubilee, das bisher im Lokalfernsehen in Springfield, Missouri, ausgestrahlt wurde, für die landesweite Übertragung durch ABC-TV aufgegriffen. Bald nach seinem Debüt als Radiosendung im Dezember 1953 hatte das Ozark Jubilee Red Foley als Gastgeber gewonnen, und Foleys kleinstädtischer avaskulärer Charme funktionierte gut im Fernsehen. All dies ließ die mit dem ABC verbundene Grand Ole Opry im Staub liegen. Das Netzwerk hatte versucht, einige Opry-Mitglieder ohne großen Erfolg durch The Kate Smith Evening Hour zu rotieren, und eine einmalige Opry-Sendung am 11. Juni war nicht viel besser. Nach dem Erfolg von The Ozark Jubilee wandte sich ABC an die Opry, und Purina sponserte die Show auf ABC-TV. Anstatt die eigentliche Show zu filmen, bestand Purina auf inszenierten Sets mit Karussells, Heuballen und Nicht-Land-Gästen. Die Purina Opry Show ging in der Saison 1955-56 raus, kehrte aber nicht zurück, während das Ozark Jubiläum bis 1960 auf ABC-TV blieb. In der Zwischenzeit hat der bahnbrechende Filmemacher Al Gannaway viele Opry-Stars gefilmt, und seine Arbeit ist die einzige gefilmte Dokumentation der Besetzung der Opry (Cowboy Copas, Webb Pierce, Roy Acuff, Ernest Tubb, etc.) in der Mitte der 1950er Jahre. Pillsbury kaufte die Serie und platzierte sie in 40 Märkten. Countrymusik erreichte nur langsam das landesweite Fernsehen, weil die Werbetreibenden annahmen, dass die Käufer von Countrymusik wenig oder gar kein Geld hatten, um ihre Produkte zu kaufen. Dies wurde durch Branchenumfragen bestätigt, die zeigten, dass in der Country-Musik 78er immer noch 45er im Verhältnis 70:30 verkauft wurden und dass diese Country-LPs kaum verkauft wurden. Während es wahrscheinlich wahr war, dass Countrymusik im Allgemeinen diejenigen mit weniger verfügbarem Einkommen ansprach, war es auch wahr, dass Country-Fans ihre Musik auf andere Weise unterstützten. Es gab etwa 25 Country-Musikparks, die am Sonntag nach der Kirche eröffnet wurden und Shows präsentierten, die bis Mitternacht dauerten. Zweihundert weitere Autokinos, Theater, Schnellstraßen und Baseballplätze werden regelmäßig mit Country-Musik-Shows veranstaltet. Die Künstler wurden zwischen 1000 und 2500 Dollar bezahlt, je nachdem, wie viele Handlungen sie mitgebracht hatten. Dieses Geschäft nahm 1954-55 50 Millionen Dollar ein. Die Branche war beeindruckt. Auf der breiteren geschäftlichen Ebene kaufte das britische EWI Capitol Records im Januar 1955 für acht Millionen Dollar. Das HMV-Label von EMI hatte RCA Victor in England seit Anfang der 1900er Jahre und das Columbia-Label von EMI seit langem (und hatte sogar die amerikanische Muttergesellschaft seit einigen Jahren). RCA machte jedoch seine Absicht bekannt, sich vom EWI zu befreien, als der Begriff 1957 abgelaufen war, und ab 1953 war American Columbia zu Philips Records in Europa gegangen. Das ließ das EMI über eine Zukunft ohne amerikanisches Repertoire nachdenken. Die einzige Lösung war der Kauf eines der beiden erschwinglichen großen amerikanischen Labels, Capitol oder Mercury. Der Kauf des Capitol war für EMI so profitabel, dass Philips Mercury 1961 kaufte, als klar wurde, dass es Columbia Records verlieren würde. Eine letzte Anmerkung: 1955 und in den kommenden Jahren würden die Country-Charts voller Rock´n´Roll-Platten

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Various - Hits und Raritäten auf deutsch - Pat ...
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1-CD-Album mit 34-seitigem Booklet, 30 Einzeltitel, Spieldauer 71:42 Minuten. 30 Songs Die erste CD Zusammenstellung mit den deutschen Interpretationen des amerikanischen Pop und Rock Sängers 32-seitiges Booklet mit raren Fotos und Abbildungen diverse Titel zum ersten Mal auf CD In den goldenen 50er Jahren war er der König der Hitparaden und die deutschen Schlagerinterpreten ließen sich nicht lange bitten, wenn es darum ging, seine Erfolgstitel nachzusingen. Diese Zusammenstellung präsentiert 30 Cover-Versionen von Pat Boone -Hits, darunter Don´t Forbid Me, Love Letters In The Sand, Remember You´re Mine und Moody River . Neben etablierten Stars wie Rex Gildo , Peter Beil , Gerhard Wendland , Margot Eskens oder Willy Hagara verpflichteten die Produzenten auch eine Anzahl unbekannter Interpreten, von denen hier stellvertretend Heinz Haller , Peter Fritsch und Hank Hermanns genannt werden sollen. Somit gibt es etliche Aufnahmen, die ihre CD-Premiere erleben. Sammler und Liebhaber von Raritäten kommen also wieder einmal auf ihre Kosten. Und da Pat Boone selbst deutsch gesungen hat (´Baby, Oh Baby´; BCD 15645 AH),, ist auch er mit einem Titel vertreten. GERD BÖTTCHER: Geld wie Heu (Johnny Will) REX GILDO: Speedy (Kleiner) Gonzales VICO TORRIANI: Komm zu mir wenn du einsam bist ( Love Letters In The Sand ) TONY WELLER: In Honolulu, am blauen Meer ( Remember You´re Mine ) GERHARD WENDLAND: Ein Andrer kam ( Welcome New Lovers ) MARGOT ESKENS: Ein Schloß im Mond ( Sugar Moon ) WOLFGANG SAUER: Liebe im April ( April Love ) HANS BRANDEL: Darling ( For A Penny ) WILLY STADLER: Sag mir die Wahrheit ( It´s Too Soon To Know ) HANSEN QUARTETT: Wenn ich dich verliere ( I Almost Lost My Mind ) WILLY HAGARA: Ich wohne direkt neben dir ( Walking The Floor Over You ) HANK HERMANS: All´ deine Bilder ( Pictures In The Fire ) SVEN JENSSEN: 10 ganze Kerls ( Ten Lonely Guys ) PETER BEIL: Kleine Nervensäge Monika ( Lover´s Lane ) GUNNAR WINCKLER: Bernhardine ( Bernadine ) GERHARD WENDLAND: Irgendwo im fremden Land ( There´s A Goldmine In The Sky ) TONY WELLER: Für uns zwei ( Friendly Persuasion ) JOHN LAMERS: Ein bißchen chic muß sie sein ( I´m Coming Home ) DIE TEDDIES: Baby oh Baby ( Don´t Forbid Me ) BOY BERGER: Keine küßt wie du ( I´m in Love With You ) LOU VAN BURG: Speedy ( Kleiner ) Gonzales HEINZ HALLER: Fremde Ufer ( Moody River ) PETER FRITSCH: Was Verliebte sich schreiben ( Never Put It In Writing ) CATRIN & SILVIO: Speedy ( Kleiner ) Gonzales GERHARD WENDLAND & VIVI BACH: Kleines Haus ( Every Step Of The Way ) (Pat & Shirley) REX BROWN & THE BUBBLE GROUP: Kauf die Katze nicht im Sack ( Tie Me Kangaroo Down, Sport ) TONY WELLER: Jeden Morgen … steh ich vor deiner Tür ( Chains Of Love ) GERHARD WENDLAND: Nein, Nein, Nein Valentina ( Mai, Mai, Mai Valentina ) ROLF SIMSON: Wo ist meine Susi ( A Wonderful Time Up There ) PAT BOONE: Wo find ich meine Träume ( Send Me The Pillow That You Dream )

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Stand: 16.04.2019
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Various - Beat - Beat im Ruhrgebeat
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1-CD DigiPac (6-seitig) mit 82-seitigem Booklet, 30 Einzeltitel, Spieldauer 78:30 Minuten. Die Ruhrgebeat Szene Ich habe vor kurzem einen Roman gelesen: ´Die Stones sind wir selber´, von Zepp Oberpichler und Tom Tonk. Ort der Handlung ist der Ruhrpott in den Mittsechzigern, es geht um das Entstehen einer Beatband. Ich war enttäuscht, denn leider treffen die Autoren den Zeitgeist nicht. Die dargebotene Terminologie paßt nicht in den Kontext (´Riff´ war kein Begriff, den man in den 60ern verwandte, und das Wort ´Connections´ war in der Teenagersprache ungebräuchlich). Man hatte damals keine Plattensammlung, dazu fehlte einfach das Geld, außerdem ging es um Musik, nicht um Philatelie. Es gab keine Plattenläden in Duisburg, in denen man Muddy Waters und Sonny Boy Williamson kaufen konnte, stattdessen zogen die Bands gelegentlich mit der Anlage auf der Handkarre durch die Stadt (wie The Rolling Beats aus eben jener Stadt) oder mit der Straßenbahn zum Auftritt (wie The Mods aus Gelsenkirchen). Die Mädchen waren brav, und die Jungs mußten sich nicht die ´´neue Musik reinschaffen´´ - entweder es zündete auf Anhieb oder gar nicht, dann blieben sie verloren. Bei den meisten zündete es, und so waren die Säle im Pott voll mit tanzfreudigen Mädchen und erhitzten Jungs. Wie in den anderen bevölkerungsreichen Regionen in Deutschland gab es auch im Ruhrgebiet Lokale jeder Couleur, in denen sich die Bands tummelten. Die konservative Grenzeck-Kneipe in Gelsenkirchen beispielsweise, deren Wirt plötzlich auf den Trichter kam, daß man Geld drucken konnte, indem man in Naturalien zahlte. Werner Wulfert, The Servants, Gelsenkirchen: ´´In der Grenzeck-Kneipe beim Wirt Egon bekamen wir am Anfang als Bezahlung ein Stück warme Fleischwurst mit Kartoffelsalat. Und spielten ihm den Laden voll. Weil wir jung waren, kamen die Mädels, und die zogen wiederum die Freier an. Egon rieb sich die Hände. Später bekamen wir dann jeder 15 Mark. Für vier Stunden.´´ Die bekannteren Bands, Profikapellen, durchreisend in der Regel, verdienten ordentlich. Da wurden acht- oder zehntausend Mark pro Monat fällig, wie es üblich war. Diese spielten aber im Star-Club Bochum, im Royal Tanz Casino Gelsenkirchen, im Barbina Starpalast Dortmund oder im Sputnik in Essen-Kettwig. Aber solide geführt waren diese Etablissements nicht immer. Auch im Ruhrpott waren Bands gelegentlich Freiwild für die Wirte, wurden um die Gage betrogen oder über den einen ganzen Monat stehenden Getränkedeckel gravierend in den Einnahmen beschnitten. Tante Olga (eigentlich Gaststätte Zur Krone) in Duisburg-Ruhrort, das war ein Preßluftschuppen am unteren Ende der Skala. Die Kneipe lag im Erdgeschoß, der Beatschuppen im Keller. Dort hatte man zwar den Bühnenhintergrund mit einer skurrilen, geometrischen Dekoration bemalt, ansonsten aber blätterte der Putz von den Wänden, und die Farbe löste sich überall. Da stand groß ´Votze´ auf einer Säule, was die Wirtin aber offensichtlich nicht störte. Der junge Friedhelm Misiejuk von Barbara And The Spirits fürchtete sich, dort rein zu gehen, wegen der vielen bösartigen Buben. Bei Tante Olga in der 1. Etage wohnte Wirtin Olga nebst Bedienungen und Adele, der Rausschmeißerin, vormals Schlammcatcherin auf St. Pauli in Hamburg. Adele hatte die Angewohnheit, wenn sie an der Bühne vorbeiging, den Gitarristen feste in den Schritt zu greifen, so daß das Yeah Yeah Yeah gelegentlich mit einem Schmerzensschrei garniert wurde. Bei Tante Olga im Dachgeschoß hausten die Musiker, die Toiletten waren im Erdgeschoß. Nach Feierabend durften die Musikanten noch mal kurz Wasser lassen, dann kam der bissige Schäferhund von der Kette - wer nun noch Blasendruck verspürte, hatte ein Problem. mehr im Booklet BCD16474 Die Ruhrgebeat Szene Smash...! Boom!...Bang...! Beat in Germany The 60s Anthology Diese CDs sind Teil der umfassenden Bear-Family-Reihe ´Smash...! Boom...! Bang...!´, die sich thematisch mit dem Beat-Boom der mittsechziger Jahre in Deutschland befasst und auf zunächst 30 Teile ausgelegt ist. Jede CD enthält zwischen 20 und 30 Titel in restaurierter, bestmöglicher Klangqualität. Präsentiert werden populäre Bands wie die Rattles oder Lords , aber auch weniger bekannte Gruppen wie etwa die Pages , Poor Things , Pete Lancaster And The Upsetters , Blizzards , Sound Riders und viele andere. Eine Vielzahl von Songs erlebt rund 35 Jahre nach der Erstveröffentlichung ihre Premiere auf CD, diverse Titel sind bislang noch nie auf Tonträgern erhältlich gewesen.

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DREI TRAVELLERS - Eine Tüte Luft aus Berlin
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1-CD mit 16-seitigem Booklet, 28 Einzeltitel. Spieldauer ca. 75 Minuten. ´Eine Tüte Luft aus Berlin ´schicken die Drei Travellers um die Welt. Die Stars der Nachkriegsjahre, die mit ihren populären Erfolgsschlagern nicht nur Nostalgie, sondern immer noch gute Laune verbreiten. Sie fahren Janz weit weg von Berlin singen dort Ja, ja die Sachsen und haben So´n Appetit uff `ne Bulette . FRED OLDÖRP UND DIE ´3 TRAVELLERS´ Die Schallplatten-Aufnahmen der Decca, die auf dieser CD zu hören sind, entstanden in den Jahren 1954 bis 1957. Es waren die Jahre des Wirtschaftswunders und die Jahre des sich verschärfenden ´Kalten Krieges´. Berlin war eine Viersektorenstadt, der Anspruch wieder die deutsche Hauptstadt zu sein, stand zwar auf dem Papier und wurde von Festtagsrednern auch immer wieder bekräftigt, gleichzeitig wurde jedoch das Provisorium in der verträumten Beethoven-Stadt am Rhein im wahrsten Sinne des Wortes immer intensiver ausgebaut. Politisch und wirtschaftlich gesehen flossen mehr Gelder als Sympathien nach Berlin, damals schon eine geteilte Stadt, obwohl die Menschen noch nicht durch die Mauer voneinander getrennt waren. In vielen Texten der ´3 Travellers´ gibt es Anklänge an diese politische Situation und vor allem das Empfinden der Berliner. Jedoch mit Witz formuliert, manchmal fast versteckt in einer Nebenzeile und nie agressiv. Die ´3 Travellers´ wollten ihre Zuhörer unterhalten - so griffen sie natürlich Themen auf, die in der U-Bahn, am Arbeitsplatz oder am Kneipentisch diskutiert wurden. Aber sie waren auch albern, ein bisschen romantisch, immer nett bei aller Frechheit, allem Neuen aufgeschlossen und konnten Herz mit Schnauze verbinden - also unverkennbar typische Berliner. Insofern sind diese Aufnahmen nicht ´nur´ Schlager von damals, sondern in gewisser Weise auch ein Spiegelbild ihrer Zeit.

Anbieter: Bear Family Recor...
Stand: 19.02.2019
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